05. Juni 2026
11:00 Uhr
Unser Gesundheitssystem braucht Reformen. Die Schweiz zeigt den Weg
Unser Gesundheitssystem steht vor extremen Herausforderungen und das nicht erst seit gestern. Schon seit Jahrzehnten diskutiert man immer wieder „Reformen“,
die alles verbessern würde und trotzdem ändert sich nichts zum Guten, im Gegenteil die Möglichkeiten für Gesetzlich Versicherte an einen passenden Facharzt zu kommen werden
immer weniger. Die Wartezeiten steigen ins Unermessliche. Krankenhäuser können sich kaum noch finanzieren. Ich würde so weit gehen zu sagen, dass unser Gesundheitssystem
langsam aber sicher kollabiert. Doch was sind die Gründe?
Ein System der Spaltung
In Deutschland hat anders als viele andere Länder auf der Welt ein System aus zwei verschiedenen Krankenkassensystemen.
Bei der privaten Krankenversicherung orientieren sich die Kosten für den Versicherten, nach seinem individuellen Risiko (dem Alter bei Eintritt und dem allgemeinen Gesundheitszustand).
Die Leistungen sind oft signifikant besser als bei den gesetzlichen Krankenkassen.
Gesetzliche Krankenkassen sind vom Staat stark reguliert und abgesehen von den Zusatzbeiträgen hauptsächlich über den sogenannten Gesundheitsfonds finanziert.
Die Beiträge sind hier einkommensabhängig. Was viele hier nicht direkt überblicken ist, dass durch den sogenannten „Arbeitgeberanteil“ die Kosten stark beschönigt werden.
Haben wir z.B. den aktuellen Satz (14,6% des Bruttogehaltes), so kommt noch ein durchschnittlicher Zusatzbeitrag (aktuell 2,9%) dazu. Dann teilen sowohl Arbeitnehmer als
auch Arbeitgeber den Gesamtbetrag, wodurch nur die Hälfte (Indem fall 8,75%) auf dem Gehaltszettel erscheinen.
Praktisch zahlt hier aber der Arbeitgeber die volle Höhe (17,5%).
Gerade ca. 10% sind in der sogenannten „privaten Krankenversicherung“ versichert, da nur gutverdienende mit einem Gehalt von über 77.400 € Brutto (Jahr 2026) sich überhaupt
versichern dürfen. Hinzu kommen dann aber interessanterweise auch Selbstständige und Beamte. Ca. 90% aller Menschen in Deutschland müssen sich zwangsweise Gesetzlich
versichern, selbst wenn sie sich die Beiträge einer PKV (Im Durchschnitt 617€ im Monat), durchaus leisten könnten. Sehr interessant dabei auch, dass, das Mindestgehalt
für Angestellte jährlich immer weiter erhöht wird. So wird aus einem vermeintlich Alternativen System eine Möglichkeit des Ausweichens
für wenige besonders betuchte Menschen. Was viele auch nicht wissen, der Gesundheitszustand selbst ändert in der Regel nicht die Höhe des Betrages.
Lediglich der Zustand bei Eintritt ist hier entscheidend.
Wie machen wir das System gerechter?
In Deutschland sind wir uns wohl alle Einig, dass es mit unserem Gesundheitssystem so nicht mehr weitergehen kann. Es kann nicht sein, dass Krankenhäuser derart überlastet
werden und immer mehr Ärzte fehlen. Es darf nicht möglich sein, dass Menschen die dringend Hilfe brauchen, vielleicht sogar lebensgefährlich erkrankt sind, Monate,
oder sogar Jahre auf dringende Hilfe warten müssen. 6-8 Mrd Euro fehlen laut Bundesgesundheitsministerium jährlich, wenn es keine weiteren Reformen gibt. Wie kann das sein,
wenn in Anbetracht dessen die Zusatzbeiträge einen Rekordwert aufweisen und in Zukunft noch weiter steigen? Wir zahlen immer mehr und bekommen dafür immer weniger Leistung,
denn auch die privaten Zuzahlungen in Praxen und Kliniken steigen inzwischen rasant.
Eine der meistverbreiteten Forderungen, besonders bei linken Bewegungen ist, die private Krankenversicherung abzuschaffen und alle in der sogenannten
gesetzlichen Versicherung einzahlen zu lassen. Die Frage, die sich mir allerdings stellt, macht es das System wirklich, besser und gerechter?
Ist nicht vielleicht gerade dieser regulierte Gesundheitsfonds und der fehlende Wettbewerb der Grund dafür, dass unser Gesundheitssystem immer ineffizienter arbeitet?
Ist es wirklich so unfair, dass die Kosten für ältere Menschen steigen, wenn dieses Szenario doch mehr oder Minder vorhersehbar ist?
Warum nicht die Schweiz als Vorbild?
Wenn wir uns in Europa durchschauen, tritt das schweizerische Gesundheitssystem stark hervor. Es ist bekannt für eine Freie Arzt- und Spitalwahl, einen direkten Zugang
zu Fachärzten und vor allem sehr kurze Wartezeiten, bei einer hohen Versorgungsdichte. Genau das, was wir uns für Deutschland wünschen würden.
Wer nun meint, dass Deutschland einfach nur zu wenig investieren würde, den muss ich korrigieren, denn sowohl Deutschland als auch die Schweiz geben ca. dasselbe für
die Gesundheit aus. Laut OECD, ca. 11,5-12,3% des BIPs. Wie kann das sein, wenn sich zeitgleich die Effizienz und das Patientennutzen so stark unterscheidet?
Anders als in Deutschland gibt es in der Schweiz eine frei wählbare private Grundversicherung. Sie gilt anders als bei der deutschen gesetzlichen Versicherung pro Person
und wird unabhängig vom Einkommen bezahlt.
Krankenkassen sind in der Schweiz zwar stark reguliert, konkurrieren aber untereinander, was durchaus die Beiträge drosseln, oder auch Leistungen verbessern kann.
Hinzu kommt ein Selbstbehalt von 10%, welcher aber maximal auf (700CHF) gedeckelt ist. Dieser Eigenanteil ist ein bewusstes Steuerungsinstrument für mehr Eigenverantwortung
und Kostendämpfung. Er verhindert nicht jede unnötige Konsultation, reduziert aber übermäßigen Gebrauch spürbar, bei gleichzeitig höherer Patientenzufriedenheit.
Die Kosten dieser Versicherung sind tatsächlich überschaubar (im Durchschnitt 465 CHF im Monat). Was viele hier ebenfalls gerne ausblenden ist, dass die Schweiz für
geringere Einkommen die individuelle Prämienverbilligung (IPV) besteht. So erhalten Niedrigverdienende vom jeweiligen Kanton eine finanzielle Unterstützung, die,
diese Beträge stark reduzieren, oder sogar vollständig übernehmen. Rund 28–32 % der Schweizer Bevölkerung erhalten eine Prämienverbilligung (ca. 2,4–2,5 Millionen Personen).
Besonders häufig sind es Familien, Alleinerziehende und Haushalte mit niedrigem bis mittlerem Einkommen.
Mein klares Fazit
Das aktuelle System in Deutschland ist weder tragbar noch zukunftsfähig. Es ist sinnlos dies durch immer höhere Beträge deckeln zu wollen. Gleichzeitig sorgt es für einen
immer größer werdenden Riss in der Gemeinschaft. Am letzteren würde sich meiner Ansicht nach aber auch ein Abschaffen der privaten Krankenkassenvorsorge wenig ändern,
da jeder die gleichen Beiträge zahlen müsste, auch wenn dieser vielleicht selbst gar nicht vom Gesundheitssystem profitiert.
Meiner Ansicht nach sollten wir in Deutschland eher die Schweiz als Vorbild nehmen. Das System der gesetzlichen Krankenkassen sollte vollständig abgeschafft werden.
Die private Vorsorge dagegen gehört reformiert. Jeder sollte die Möglichkeit haben sich privat zu versichern. Menschen, die sich diese Beiträge nicht leisten können sollten,
dabei sinnvoll entlastet werden.
Natürlich gibt es auch in der Schweiz Punkte, die eventuell negativ sind. So sind die Kosten für Zahnarztversorgungen z.B. größtenteils nicht mit inbegriffen.
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass in Deutschland die privaten Zusatzzahlungen, insbesondere bei der Zahnmedizin bereits stark angestiegen sind, oder besser gesagt
zur alltäglichen Norm gehören. Ein derartiges System kann sicherlich die Kosten für einzelne Personen leicht erhöhen und würden genauso mit der Zeit leicht
ansteigen. Zeitgleich würde aber dennoch eine deutlich bessere Versorgung entstehen. An unsere persönliche Gesundheit sollten wir niemals sparen.
Lieber bezahlen wir etwas mehr, und bekommen im Gegenzug Qualität und Effizienz, anstatt unsere Gesundheit und vielleicht auch unser Leben aufs Spiel zu setzen.
Quellen:
OECD (Deutschland)
OECD (Schweiz)
Schweizerisches Bundesamt für Gesundheit (BAG)
Verband der Privaten Krankenversicherung e.V.
Bundesgesundheitsministerium
01. Juni 2026
12:13 Uhr
Kinder brauchen Schutz vor religiöser Indoktrination
In einer Gesellschaft, die sich viel auf die Religionsfreiheit zugutehält, besteht ein eklatanter Widerspruch: Während Erwachsene das Recht haben,
ihre Religion frei zu wählen oder abzulehnen, wird dieses fundamentale Recht Kindern systematisch vorenthalten. Eltern dürfen und sollen sogar,
ihre minderjährigen Kinder religiös prägen, indoktrinieren und in Glaubensgemeinschaften einbinden. Das ist kein Schutz der Religionsfreiheit, sondern
deren gezielte Umgehung zu Lasten der Schwächsten.
Besonders deutlich wird dieses Problem bei fundamentalistischen Gemeinschaften wie z.B. den Zeugen Jehovas, aber auch in streng orthodoxen jüdischen oder muslimischen Milieus.
Kinder wachsen hier in geschlossenen Systemen auf, in denen Zweifel als Sünde, Abweichung als Verrat und kritisches Denken als Bedrohung gelten.
Die Folgen sind oft lebenslange psychische Belastungen: Angststörungen, Schuldgefühle, Identitätskonflikte und ein erschwertes Leben in der säkularen Außenwelt.
Frühzeitige Festlegung und bürokratische Falle
Schon im Kindesalter wird die Religionszugehörigkeit amtlich erfasst, oft ohne dass das Kind je eine echte Wahl hatte. Das führt zu absurden und ungerechten Konsequenzen.
Ein Kind, das katholisch getauft wurde und später mit der Kirche nichts mehr zu tun haben will, muss zunächst Kirchensteuer zahlen, bis es den formellen Austritt vollzieht.
Dieser Austritt kostet zusätzlich Geld und bürokratischen Aufwand. So wird aus einer einst elterlichen Entscheidung eine langfristige finanzielle und administrative Belastung
für den jungen Erwachsenen. Das ist keine freie Religionsausübung, sondern eine Bevormundung, die über die Volljährigkeit hinaus wirkt.
Körperliche Eingriffe, eine rote Linie
Am schwersten wiegt jedoch die körperliche Unversehrtheit. Die religiös motivierte Beschneidung von Jungen, wie sie im Judentum und im Islam praktiziert wird, stellt einen irreversiblen Eingriff
in den Körper eines nicht einwilligungsfähigen Kindes dar. Wer konsequent für die körperliche und psychische Selbstbestimmung jedes Menschen eintritt, kann diesen Eingriff nicht einfach
als „kulturelles Recht der Eltern“ durchwinken. Ein Kind kann nicht in eine religiöse Tradition „hineingeboren“ werden, die dauerhafte Spuren auf seinem Körper hinterlässt.
Notwendige Konsequenzen
Wir brauchen in Deutschland endlich konsequent säkulare Regeln zum Schutz von Kindern. Religiöse Indoktrination, egal ob durch Eltern oder staatlichen Schulen sollte es nicht gäben,
solange das Kind nicht religionsmüdnig ist und frei entscheiden kann. Das Alter der Religionsmündigkeit sollte jedoch deutlich angehoben werden, mindestens auf 16 Jahre.
Selbst dann sollte es aber klare Aufklärungs- und Bedenkzeiten geben, denn viele Jugendliche sind mit 16 noch stark von ihrem Elternhaus geprägt.
Körperliche Eingriffe aus religiösen Gründen an Minderjährigen müssen verboten werden, es sei denn, es liegt eine medizinische Notwendigkeit vor.
Die religiöse Prägung in der Kindheit ist keine harmlose „Erziehungssache“. Sie prägt Persönlichkeit, Weltbild und emotionale Gesundheit oft ein Leben lang. Wer Kindern wirklich Freiheit ermöglichen will,
muss sie vor allem vor der frühen, einseitigen und oft repressiven Festlegung auf ein religiöses System schützen.
Religionsfreiheit darf nicht bedeuten, dass Erwachsene das Recht haben, die nächste Generation um ihre eigene Freiheit zu bringen.
26. Mai 2026
9:58 Uhr
Langfristige Investitionen können unsere Rente retten. Warum nicht steuerfrei?
Unser Rentensystem steht vor dem Kollaps.
Wir leben länger, bekommen weniger Kinder und immer weniger Berufstätige müssen für immer mehr Rentner aufkommen.
Der Generationenvertrag, seit den 1950er Jahren das Fundament unserer Altersvorsorge, funktioniert nicht mehr. Doch statt mutige
Lösungen zu wagen, setzt die Politik auf Symptombekämpfung: Rentenalter erhöhen, Selbstständige und Beamte zur Kasse bitten, immer höhere
Beiträge für immer geringere Leistungen verlangen.
Wie soll das gerecht sein?
Unsere Diagnose ist klar. Das Umlagesystem war von Anfang an ein struktureller Fehler. Es basiert auf der Annahme, dass eine wachsende
Bevölkerung die Renten der Älteren finanziert, doch heute schrumpft die Bevölkerung. Statt in einen gemeinsamen Topf zu zahlen, aus dem
wir keine Garantie auf eine angemessene Rente haben, sollten wir alle die Chance bekommen, selbst für unser Alter vorzusorgen.
ETFs: Die bessere Alternative, aber mit Hindernissen
Eine immer beliebtere Lösung sind Aktien-ETFs. Sie sind kein Spekulationsobjekt, sondern ein Abbild der Weltwirtschaft. Die Behauptung, dass es
dabei viel zu verlieren gäbe, ist schlichtweg falsch. Langfristig hat der MSCI World nie eine negative Rendite geliefert.
Während unsere Rentenbeiträge von Inflation und Verwaltungskosten aufgefressen werden, bieten ETFs eine direkte Beteiligung an der Wertschöpfung.
Bei einer durchschnittlichen Rendite von 7% (der historische Durschnitt des MSCI World) könnte z.B. ein monatlicher Sparplan von 300€ nach 40 Jahren
über 700.000 € einbringen, mehr als das Vierfache dessen, was das Rentensystem jemals zurückzahlen wird.
Doch statt diese Chance zu nutzen, macht die Politik Investments unattraktiv:
- 26% Abgeltungssteuer auf Gewinne – ein falscher Anreiz, der die Rendite halbiert.
- Diskussionen über Sozialabgaben auf Kapitalerträge – ein katastrophales Signal, das die private Vorsorge erstickt.
- Keine steuerlichen Anreize für langfristiges Sparen (im Gegensatz zu Ländern wie den USA oder Großbritannien).
Die wahre Lösung: Steuerfreiheit für langfristige Investitionen
Es gibt einen einfachen Weg, die Zukunft der jüngeren Generation zu sichern: Langfristige Investitionen in Aktien, ETFs und Wertpapiere
müssen steuerfrei auszahlbar sein.
Der Staat hätte keine zusätzlichen Kosten. Die Wirtschaft selbst würde für die Alltagsvorsorge sorgen.
Wir hätten mehr Freiheit und Verantwortung für uns selbst, da jeder frei entscheiden könnte wie er vorsorgt.
Das System wäre gerechter. Wer heute einzahlt, würde später auch tatsächlich davon profitieren, anstatt auf ein marodes System zu vertrauen.
Die Politik hat die Wahl:
Entweder sie reformiert das Rentensystem grundlegend, oder sie gibt den Bürgern die Werkzeuge selbst in die Hand. Die Zeit für halbgare
Kompromisse ist vorbei. Steuerfreie langfristige Investitionen sind der erste Schritt in eine sichere Zukunft.
21. Mai 2026
21:00 Uhr
Eine Auszeichnung für die Spaltung der Gesellschaft?
Die Verleihung des neu eingeführten Europäischen Ordens offenbart eine problematische Entwicklung der Europäischen Union.
Dass zahlreiche Abgeordnete aus Protest den Saal verließen und ihre Plätze von Parlamentsmitarbeitern eingenommen wurden,
um den Anschein von Einheit zu wahren, wirkt wie ein durchchoreografiertes Theaterstück, ein seltsames Spektakel für
eine demokratische Gesellschaft.
Noch erstaunlicher ist die Wahl der Ausgezeichneten: Ausgerechnet Angela Merkel erhält die Ehrung für ihr angebliches Krisenmanagement,
dabei hat sie maßgeblich zur Destabilisierung Europas beigetragen.
Eine bezeichnende Bilanz
Der Euro-Rettungsschirm wurde als alternativlos dargestellt, entzieht sich aber bis heute jeder parlamentarischen Kontrolle.
Die Energiethematik: Trotz aller Expertentwarnungen baute sie die Abhängigkeit von russischen Gaslieferungen aus,
„wirtschaftlich notwendig“, wie sie betonte. Weder die Annexion der Krim noch die Besetzung des Donbass veranlassten sie zu einer
Kurskorrektur.
Die Bundeswehr versank unter ihrer Führung in einem desolaten Zustand, eine Tatsache, die angesichts der aktuellen Bedrohungslage nicht
mehr zu beschönigen ist.
In der Flüchtlingskrise öffnete sie die europäischen Grenzen und vertrat eine realitätsferne Haltung, in der Herausforderungen beschönigt
oder geleugnet wurden. Die Folgen – eine tiefgreifende gesellschaftliche Spaltung – sind bis heute spürbar.
Der Atomausstieg nach Fukushima gilt heute als Fehlentscheidung. Gleichzeitig führte die Bundesregierung 2021 den Emissionshandel ein,
das zuvor versprochene Klimageld blieb jedoch aus. Die Resultate: explodierende Energiepreise, marode Netze und hohe Abgaben.
Worte und Widersprüche
Bezeichnend war auch ihre Rede: Einerseits sprach sie von Frieden und Demokratie. Andererseits forderte sie, den „Weg der Regulierung“
weiterzugehen, konkret eine Verschärfung der Kontrolle über soziale Medien und eine Einschränkung unerwünschter Meinungsäußerungen.
Was dies mit einer offenen Gesellschaft zu tun haben soll, bleibt rätselhaft.
Ihr Schlusssatz, dass Fehler zu verkraften seien und man später daraus lernen könne, wirkt zynisch: Eine Person, die kaum aus eigenen
Fehlern gelernt hat und die angespannte politische Lage ignoriert, mahnt zur Gelassenheit.
Demokratie als Fassade?
Mit solchen Aktionen demonstriert die EU keine Stärke. Sie offenbart vielmehr, dass sie von einer kleinen Gruppe elitärer Politiker
gesteuert wird – während echte Demokratie dabei auf der Strecke bleibt.
20. Mai 2026
21:45 Uhr
Wer hat eigentlich entschieden, dass wir unserer Gesellschaft etwas schulden?
Wir haben es uns nicht ausgesucht, geboren zu werden, noch wann, wo oder unter welchen Umständen wir existieren.
Trotzdem wird ständig so getan, als hätten wir unsere Existenz zu rechtfertigen.
Bei der Debatte um den Klimawandel hieß es, dass wir für unseren Planeten zu verzichten hätten.
Während der Corona-Pandemie sollten wir nicht nur für die Sicherheit unsere Freiheit aufgeben, wir wären für jedes Hinterfragen
auch mitschuldig.
Auch beim Sozialstaat wären wir verantwortlich für alle und müssten es akzeptieren, wenn wir als normaler Arbeitenden die größte Last tragen.
Es basiert auf der immer wieder aufkommende Idee, welche anders als viele es denken nicht zu mehr Zusammenhalt,
sondern zur zunehmenden Spaltung führt.
Verantwortung endet für mich dort, wo meine direkten Handlungen enden. Ich bin nicht verantwortlich dafür, dass ich existiere.
Solidarität verliert ihren moralischen Wert, sobald sie erzwungen wird.
Unsere Gesellschaft muss wieder lernen, die Menschen als Individuen zu sehen und nicht nur als ein funktionierenden Teil eines Ganzen.
20. Mai 2026
21:20 Uhr
Wieso muss der Sonntag heilig sein?
In Deutschland und auch in vielen anderen Ländern gibt es ein striktes Verkaufsverbot für den Sonntag, nur warum?
Das Arbeitszeitgesetz regelt längst klar, wie viel gearbeitet werden darf. Maximal 48 Stunden pro Woche, verteilt auf in der
Regel 6 Tage. Selbst bei längeren Arbeitstagen bleibt der Durchschnitt gesetzlich begrenzt.
Trotzdem wird beim Thema Sonntagsöffnung oft sofort behauptet, Unternehmen würden ihre Mitarbeiter sonst zwangsläufig ausbeuten.
Aber rechtfertigt diese Annahme wirklich ein pauschales Verbot für alle?
Noch widersprüchlicher wird es, wenn man sich anschaut, wo Sonntagsarbeit plötzlich völlig akzeptiert ist:
Gesundheitswesen, Sicherheitsdienste, Verkehr, Gastronomie. Gerade bei Restaurants, Cafés oder Freizeitangeboten lässt sich das kaum
mit einer „unverzichtbaren Notwendigkeit“ erklären.
Der Onlinehandel ist rund um die Uhr verfügbar und verdrängt den stationären Einzelhandel immer stärker. Innenstädte sterben aus.
Gleichzeitig verbietet man lokalen Geschäften, flexibel auf das Verhalten der Kunden zu reagieren.
Vielleicht geht es beim Sonntagsverkaufsverbot längst nicht mehr um Arbeitsschutz, sondern nur noch um eine Tradition,
die niemand ernsthaft hinterfragt.
Die eigentliche Frage:
Warum trauen wir Menschen nicht zu, selbst zu entscheiden, wann sie arbeiten oder einkaufen möchten?
19. Mai 2026
18:30 Uhr
In Deutschland fehlt eine "echte" liberale Partei
In Deutschland fehlt eine Partei, die sich wirklich als liberal bezeichnen kann und dieses nicht nur als Aushängeschild trägt,
oder mit dem Zusatz "Sozialliberal" verbindet und damit de facto eine fast gleiche Politik verfolgt,
wie wir es bereits von der SPD kennen.
Mir ist keine ernsthafte Partei bekannt, die konsequent dafür einsteht, die Freiheit und Entscheidungsgewalt des Menschen an
erster Stelle zu stellen. Keine Partei hinterfragt konsequent Gesetze die der reinen Prävention dienen, oder besitzt ein
ernsthaftes Interesse daran, die staatlichen Strukturen zu vereinfachen.
Zwar mag die FDP für viele Menschen zunächst so wirken, jedoch hat sie im Gegensatz dazu im Regelfall bewusst eine Politik
geführt, welche ausschließlich einer kleinen, wohlhabenden Elite geholfen hat.
Das gesamte bestehende System wurde in den seltensten Fällen hinterfragen.
Die konsequente Ablehnung gegenüber erneuerbaren Energien und der Elektromobilität beweisen, dass sie an keinen ernsthaften
wirtschaftlichen Aufschwung interessiert sind.
Ich wünsche mir eine Partei, die klar für die Freiheit und Eigenverantwortung des Einzelnen steht,
die sich traut auch beim Generationenvertrag, oder dem Gesundheitssystem und der älteren Bevölkerung unangenehm zu sein.
Sie wird nicht unbedingt 100% der Menschen überzeugen. Sie hätte aber klares Potenzial. Sie käme gerade jüngeren Menschen deutlich zugute,
die aktuell leider immer die größten Finanzgeber sind und dabei aber aktuell klar den Kürzeren ziehen.